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Baukultur - From my Point of View

Spacespot-Netzwerktagung 2016




Baukultur an junge Menschen zu vermitteln ist das Ziel von Spacespot - wir setzen uns dafür ein, dass an Schulen über diese kulturelle Errungenschaft gesprochen wird. An der jährlichen Spacespot-Netzwerktagung treffen sich Vermittlerinnen, Vermittler und Interessierte, um die Baukulturvermittlung an Kinder und Jugendliche zu fördern.

  Die Spacespot-Netzwerktagung 2016 findet statt

Die Teilnahme ist gratis. Um l bis zum 18. November wird gebeten.

Im Fokus der Tagung steht der zentrale Begriff der Baukultur. Er geht weit über das einzelne Werk hinaus. Er setzt den Prozess in den Mittelpunkt - und diesen Prozess wiederum stellen wir ins Zentrum unserer diesjährigen Netzwerktagung  in Bern. Baufachleute, Vermittler und Schlüsselpersonen aus Fachverbänden und Bundesämtern stellen dar, wie Baukultur gelebt wird, wie man sie vermittelt und welche politischen Dimensionen sie aufweist. Ein PDF des gesamten Programms können Sie hier downloaden.

Die Referentinnen und Referenten berichten von ihrem spezifischen Standpunkt aus: Baukultur / Culture du bâti - from my point of view. Spacespot greift diese Sichtwiesen auf, um sie in die Schule zu bringen.



Zuerst kommen die Baufachleute zu Wort. Die Bauingenieurin Clementine Hegner-van Rooden, der Gebäudetechniker Roman Hermann und die Architektin Anna Jessen beleuchten, was der Begriff für ihre Profession bedeutet. In einer Diskussionsrunde gehen die drei Fachleute dem Prozesscharakter des Begriffs nach und der Schwierigkeit, diesen Prozess mit Umsicht und unter verschiedenen Blickwinkeln zu moderieren.

Danach folgen zwei professionelle Vermittler: Andreas Ruby, Direktor des Schweizerischen Architekturmuseums S AM, und Cedric van der Poel, Fachjournalist und stellvertretender Chefredaktor der Zeitschrift Tracés. Sie zeigen, welche Sichtweisen ihre Funktion auf das Thema Baukultur verlangt und wie sie diese Inhalte für Fachleute und Laien nachvollziehbar darstellen.

Um das Bild abzurunden, greift die Netzwerktagung die politische Dimension des Begriffs auf. Nina Mekacher betreut beim Bundesamt für Kultur (BAK) als stellvertretende Leiterin der Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege das Dossier Baukultur. Sie setzt die Strategie der Kulturbotschaft 2016-2020 um, nach der erstmals auch zeitgenössische Bauwerke als kulturelle Leistung anerkannt sind. Das BAK entwickelt gegenwärtig eine interdepartementale Strategie des Bundes, um Baukultur unter den Gesichtspunkten Bauproduktion, Energieerzeugung und -effizienz, Raumordnung, Landschaftsgestaltung sowie Vermittlung und Wissen zu fördern. Wo steht das BAK in diesem Prozess? Wie wird die Vermittlung von Wissen zur Baukultur unterstützt und wie soll sie gelingen?

Den Schlusspunkt setzt Claudia Schwalfenberg, die sich beim SIA seit acht Jahren dafür einsetzt, dass die Baukultur in der Schweiz wahrgenommen und diskutiert wird. 2011 ist unter ihrer Federführug ein Manifest erschienen, das den Begriff umreisst und das die Politik aufruft, die Baukultur als kulturelle Leistung anzuerkennen. Der Titel des Manifests lautete „Baukultur - eine kulturpolitische Herausforderung“. Wo stehen wir in der Schweiz fünf Jahre nach dem Manifest? Haben wir diese Herausforderung gemeistert? Und wie vermittelt der der grösste Berufsverband der Schweiz die Baukultur?

Wie immer wird es auch genügend Zeit geben, um sich mit den anderen Akteuren der Baukulturvermittlung und Teilnehmenden der Tagung auszutauschen. Die Teilnahme an der Netzwerktagung ist gratis, um Anmeldung wird bis zum 18. November per E-Mail gebeten.